Murmeltieröl Herstellung

Das Murmeltieröl entstammt dem Fettpolster des Murmeltieres, das es sich für die kargen Wintermonate anfrisst. Da sich das Alpen-Murmeltier (Marmotta marmotta) im Herbst hauptsächlich von Alpen-Kräutern ernährt ist das Murmeltieröl so reich an pflanzlichen Wirkstoffen und den Vitaminen D und E. Das Fett des Murmeltieres enthält von Natur aus außerdem wenig Wasser. Außerdem finden sich verschiedene Fettsäuren (Linolensäure, Ölsäure, Palmitinsäure) im Murmeltieröl, die als Hausmittel im Alpenraum Anwendung bei Gelenke und Muskeln finden. Auch ein dem Cortison verwandter Stoff ist in geringen Mengen enthalten.

Zur Herstellung wird das Murmeltierfett – ähnlich wie beim Herstellen von Schweineschmalz – langsam und schonend eingeschmolzen. Das so extrahierte Öl hat im Vergleich zu anderen Ölen einen sehr geringen Eigengeruch und bleibt dauerhaft flüssig.

Am bekanntesten ist sicherlich das Murmeltier-Öl „Murmelin“ von BANO. Nicht ohne Grund ist es seit Langem ein bewährtes Mittel und wird von Jung und Alt eingesetzt.

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